What the Pandemic Looks Like in the World’s ‘Ungoverned Spaces’ by Claire Mcloughlin

Unregierte Räume gibt es viele: Die Gebiete indigener Völker zum Beispiel, die informell verwalteten Regionen Somalias oder Afghanistans, die von Kartellen kontrollierten Gegenden Mexikos. Streng genommen sind sie nicht unregiert, sondern eben nur weitestgehend nicht vom Staat.

Covid-19, das zeigt dieses Essay, kann diese Strukturen stärken – zum Beispiel, wenn Drogenkartelle Medikamente verteilen oder inoffizielle Autoritäten die Corona-Regeln definieren. Oder wenn die Bevölkerung staatlichen Behörden aufgrund des Misstrauens keinen Zutritt gewährt. Diese Entwicklungen beeinflussen wiederum ganz unmittelbar, wie sich ein Land, eine Region, eine Community in den nächsten Jahren orientieren. Wer also die Herrschaft über den unregierten Raum hat.