Ich kriege diverse Debatten du jour mit, aber vergesse sie gleich wieder. Ich bin inzwischen recht schnell, das unter den Bereich Wohlstandsdebatten zu packen.

Wenn Musiker ein Konzert abbrechen müssen, weil sie weiß sind und Rastas tragen, sind das Ausprägungen des Wohlstandsprogressivismus. Wenn die FAZ glaubt, wegen irgendwelcher blöden Tweets ihres Korrespondenten in einem Leitartikel die Regenbohnen-Fahne vor dem Kanzleramt zum Symbol eines zweifelhaften Staatsverständnisses zu machen, dann sind das Ausprägungen des Wohlstandskonservatismus.

Nichts von dem sollte eigentlich einen größeren Teil unseres Zeitbudgets in Anspruch nehmen, und doch scheinen einige Menschen versessen darauf, über nichts mehr anderes zu diskutieren.