Ein „heißer Herbst“? In Tunesien und anderswo mehren sich die Anzeichen.

„As someone who has written a lot about urban abandonment (in my book Four Lost Cities and elsewhere), many of the Twitter abandonment patterns are startlingly familiar. In cities, people usually start to leave when there’s a combination of political instability and infrastructure decay. On Twitter, you’ve got the corporate media equivalent of political instability with Elon Musk’s botched takeover attempt, coming right on the heels of the difficult transition from founder/CEO Jack Dorsey’s reign to current CEO Parag Agrawal’s. And if you think of the Twitter user experience as its social infrastructure, that too is falling apart. There’s the lack of moderation and selective rule enforcement, plus the company’s longtime inability to address user concerns about everything from edit buttons to abuse. (Its technical infrastructure has also had many problems.)“

Aus: Twitter Is Becoming A Lost City

Siehe auch das hier ($). Ähnliche Whistleblower-Vorwürfe bei Facebook, speziell im Bereich Cybersecurity, und die Journalisten und (verbliebenen) Twitterati würden die Wand hochgehen.

„Eine drohende Insolvenz gehört nicht“ zu den Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit „ein Unternehmen Ansprüche geltend machen kann“, heißt es von der THE. Auch im Nachhinein werde „nicht einschlägig“ geprüft, wie gefährdet ein Unternehmen gewesen sei. (…) “ Offenbar ermöglicht es die Verordnung durchaus, die Gasumlage als Freifahrtsschein zu nutzen, um die eigenen Gewinne zu stützen – ohne nachfolgend mit Nachforderungen bedroht zu werden.

Milliardengewinne durch Gasumlage: „Das ist skandalös“

Ich hatte mit Theo Sommer während meiner Zeit als Community-Redakteur bei ZEIT Online nur einmal zu tun, und das nur indirekt. Er hatte in einem Leitartikel über den Afghanistan-Einsatz die englischen „billions“ zu deutschen „Billionen“ gemacht. Der erste Leserhinweis kam ungefähr 30 Minuten nach Veröffentlichung, worauf ich ihm eine E-Mail schrieb. Als anderthalb Tage später noch keine Antwort vorlag, änderte ich die Zahl selbständig.

Etwa acht Wochen später erhielt ich eine E-Mail von Sommers Sekretärin: Der Hinweis auf den Fehler sei korrekt, ich könne ihn korrigieren.

Für mich symbolisierte das damals irgendwie auch die ZEIT, die Arbeitsweise dort und die Hierarchien im Journalismus. Beeindruckt hat mich allerdings Sommers Formulierungspräzision in der Analyse. Und sein Selbstbewusstsein, sich auch aus der Ferne Urteile über die aktuellen Verhältnisse vor Ort zuzutrauen und in den geopolitischen Kontext zu setzen, ob das nun Indien, Afghanistan oder Syrien betraf.

Nun ist Theo Sommer im Alter von 92 Jahren gestorben.

 

Treating politics like a religion also makes it more emotionally volatile, more tribal (because differences of opinion become matters of good and evil) and more prone to outbreaks of moralizing and piety. “I was thinking about that Marx quote that religion is the opium of the people,” Elizabeth Oldfield, the former director of the Christian think tank Theos, told me. “I think what we’ve got now is [that] politics is the amphetamines of the people.”

How Social Justice Became a New Religion

Where Salman Rushdie defied those who would silence him, today too many fear causing offence

Kenan Malik:

„Human beings, Rushdie observed in his 1990 essay In Good Faith, “shape their futures by arguing and challenging and questioning and saying the unsayable; not by bowing the knee whether to gods or to men”.

We can only hope for Salman Rushdie’s recovery from his terrible attack. What we can insist on, however, is continuing to “say the unsayable”, to question the boundaries imposed by both racists and religious bigots. Anything less would be a betrayal.“

Der kleine Nick, Illustration aus dem Kinderbuch
ActuaLitté, Flickr (CC BY-SA 2.0)

Nicht nur Frankreich trauert, auch ich. Denn so genial Goscinnys Geschichten vom kleinen Nick waren, so wenig würden sie ohne die Illustrationen Sempés zur Geltung kommen. Ich habe die Bücher geliebt und mich in meiner Spät-Teenagerzeit sehr gefreut, Sempé in Süßkinds „Geschichte von Herrn Sommer“ wiederzuentdecken.